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Mittwoch, 18 April 2012 16:51

Zum Roten Drachen - Red Dragon Inn

geschrieben von Christoph
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games zum roten drachengames the red dragon innSeit „Munchkin“ weiß man, dass man mit lustigen Spielen rund um unser aller Hobby Rollenspiel Geld verdienen kann, meist sogar mehr als mit Rollenspielen selber. Spiele die gnadenlos auf Klischees reiten und typisches Verhalten von Spielern überspitzen und parodieren. Nach dem erfolgreichen „Munchkin“ von Steve Jackson Games hat nun „Red Dragon Inn“ von Slugtfest Games den Weg in die Hand der Rollenspielnerds gefunden

Das Abenteuer ist vorbei, aber die Party geht gerade erst los! Deine Helden-Kumpels und du haben sich den ganzen Tag durch den Dungeon geprügelt, Monster getötet und ihnen ihr Zeug abgenommen. Jetzt seid ihr zurück in der Stadt, geheilt, gesäubert – und bereit zum Feiern, in der Taverne „Zum Roten Drachen“.

Zechen, zocken und derbe Scherze unter Freunden. Aber versuche, nicht zu sehr angeschlagen zu werden, denn sonst fliegst du aus der fröhlichen Zechrunde. Und behalte dein Gold im Auge! Wenn es alle ist, wirst du die Nacht im Stall verbringen müssen.

In diesem flotten Kartenspiel erlebst du, was nach dem Abenteuer passiert, wenn die Helden sich nach getaner Arbeit in der Taverne treffen und endlich zum Wesentlichen übergehen: Feiern! Der letzte Held mit Bewusstsein und Gold gewinnt das Spiel.  

Meinung:
Seit „Munchkin“ weiß man, dass man mit lustigen Spielen rund um unser aller Hobby Rollenspiel Geld verdienen kann, meist sogar mehr als mit Rollenspielen selber.
Spiele die gnadenlos auf Klischees reiten und typisches Verhalten von Spielern überspitzen und parodieren.
Nach dem erfolgreichen „Munchkin“ von Steve Jackson Games hat nun „Red Dragon Inn“ von Slugtfest Games den Weg in die Hand der Rollenspielnerds gefunden. Spätestens das Erscheinen der deutschen Version des Spiels (Zum Roten Drachen) bei Pegasus macht es dringend nötig es einmal vorzustellen.

Worum geht’s?

Nach getaner Arbeit, dem Ausflöhen von Dungeons und dem befreien von Jungfrauen, ziehen sich die Helden in ihre Lieblingstaverne zurück, die den Namen „Zum roten Drachen“ trägt.
Was liegt näher als am Feierabend die Mitstreiter unter den Tisch zu saufen und ihnen ihre schwer verdienten Goldmünzen abzunehmen.

Spielablauf:
Es finden sich hier vier Standartcharaktere, wie man sie in jedem Fantasy Rollenspiel findet. Da ist die Kriegerin, die Priesterin, der Dieb und der Magier mit seinem durch geknalltes Kaninchen.
Jeder Spieler kann sich jetzt einen Charakter aussuchen und bekommt einen jeweils passenden Kartenstapel. Je nach gewähltem Charakter sind da ganz unterschiedliche Möglichkeiten drin verborgen. Die Priesterin kann Beispielsweise heilen und so ihre Trinkfestigkeit erhöhen, während der Dieb seine Geldvorräte aufstocken kann.
Dann gibt’s für jeden noch etwas Geld und eine Karte auf der mittels Markern die Trinkfestigkeit und der jeweilige Alkoholspiegel markiert werden. In die Mitte des Tisches kommt der unbedingt wichtige Stapel mit den Getränkekarten.
Ziel des Spiels ist es, als letzter übrig zu bleiben und also dafür zu sorgen, dass die Mitspieler ausscheiden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder der Spieler hat kein Geld mehr, damit ist er draußen, oder der Marker für Trinkfestigkeit und Alkoholgehalt des jeweiligen Spielers treffen sich, damit gibt der Spieler dann vom Tisch.
Während einer Runde kann jeder Spieler mehrere Aktionen durchführen, bei denen er entweder einem anderen Spieler Schaden zufügt oder seine eigene Situation verbessert und im besten Fall beides. Wie schon erwähnt hat jeder Charakter dafür unterschiedliche Möglichkeiten, die er aus seinem Kartenstapel ziehen kann.
Ein manifester Bestandteil einer jeden Runde ist es eine Karte vom Getränkestapel zu konsumieren, die dann den jeweiligen Alkoholgehalt erhöht. Bei jeder Gruppe von Mitspielern, die ich bisher zu diesem Spiel bewegen konnte, kam der Gedanke auf das mit echten Getränken, so das ultimative Trinkspiel zu schaffen wäre. (Rattendicht in 9 Minuten)
Ich will jetzt nicht alle Regeln im Einzelnen aufzählen, dafür gibt’s ja das Spiel. Nur soviel, sie lesen sich schwierig, doch wenn man einfach mal beginnt, hat man sie nachdem zwei Spieler dran waren intus. (selbst wenn man ein neunjähriges Mädchen ist). Dann wird’s schnell und fies und macht diebisch Spaß. Bündnisse werden geschlossen und zerbrechen nach Minuten, denn hier ist sich jeder selbst der nächste.
Als Spielzeit sollte man pro Party zirka 30 – 60 Minuten einplanen, viel länger wird’s meistens nicht.

Deutsch oder Englisch - Die Unterschiede:
Zwischen dem amerikanischen Original und der deutschen Version bestehen erhebliche Unterschiede. Diese betreffen nicht das Spiel als solches, sondern vielmehr die Ausstattung. Während die deutsche Version von Pegasus ein kleines Päckchen mit einem Kartenspiel (etwa die gleiche Größe wie Munchkin) ist, bekommt man von Slugtfest Games eine massive großformatige Box mit hochwertigem Inhalt. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder, die deutsche Version fällt deutlich günstiger aus, dafür bekommt man in Amerika schon „Red Dragon Inn2“ mit vier zusätzlichen Charakteren für das Spiel, das dann bis zu acht Spielern Spaß haben lässt.
Ich bin mir aber sicher, dass Pegasus da auch nachlegen wird und den zweiten Teil nach Deutschland holt. 

Fazit:2
Zum roten Drachen ist ein kleines feines und kurzweiliges Spiel, bei dem man als Spieler herrlich fies sein darf und muss um zu gewinnen. Die Regeln sind extrem eingängig und so bietet sich das Spiel auch für spontane Einsätze an.
Einzig zu oft mit denselben Spielern und Charakteren zu spielen sorgt leider dafür, dass man schon viel vorher erahnen kann.
So schlittert dieses gelungene Partyspiel knapp an einem "Spitze" vorbei, was sich aber unter Umständen mit der einen oder anderen Erweiterung noch geben kann. Für das Geld ist „Zum goldenen Drachen“ eine ganz klare Kaufempfehlung.

Christoph

31.01.2009

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