EU e-Privacy Directive

Diese Webseite nutzt Cookies um die Authentifizierung, die Naviagation und andere Funktionen zu verwalten. Mit dem Betreten dieser Webseite stimmen Sie dem Setzen von Cookies zu.

Die e-Privacy Directive der EU lesen?

Du hast das Speichern von Cookies abgelehnt. Diese Entscheidung kann widerrufen werden.

Du hast dem Speichern von Cookies zugestimmt. Diese Entscheidung kann widerrufen werden.

Dienstag, 01 Mai 2012 16:19

Solarstation (Eschbach, Andreas - gelesen von Rotermund, Sascha)

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Eschbach Solarstation2015: Kostbar sind die Sonnensegel der japanischen Solarstation NIPPON. Von ihnen aus wird die Erde mit Energie versorgt. Als die Energieübertragung versagt, denken Leonard Carr und die Mannschaft der Station zuerst an eine technische Panne.

Klappe:
2015: Kostbar sind die Sonnensegel der japanischen Solarstation NIPPON. Von ihnen aus wird die Erde mit Energie versorgt. Als die Energieübertragung versagt, denken Leonard Carr und die Mannschaft der Station zuerst an eine technische Panne. Doch dann geschieht ein Mord, und ein fremdes Raumschiff dockt an. Entsetzt erkennt die Besatzung, dass sie Spielball in einem Plan ist, der die Station zu einer nie dagewesenen Bedrohung werden lässt. Leonard hat nur eine Chance: Er kennt alle Geheimnisse der Solarstation und weiß beim Kampf, die Gesetze der Schwerelosigkeit für sich zu nutzen...

Autor:
Auch wenn er ursprünglich Luft- und Raumfahrttechniker studierte, führte sein beruflicher Werdegang ihn zunächst als Entwickler in die  IT-Branche, ehe er sich als Autor selbstständig machte. Er bewegt sich hauptsächlich im Science Fiction- und Thriller-Genre und eins seiner Werke wurde sogar schon verfilmt.
Der Sprecher:
Während seinem Studium in Hannover studierte Sascha Rotermund Musik und Theater und lieh schon zahlreichen Schauspielern in Serien und einigen Filmen seine Stimme. Auch der Sektor Hörspiele ist ihm nicht fremd, da er hier ebenfalls zahlreiche Erfahrungen sammeln konnte.
Meinung:

Eigentlich hat der Klappentext bereits fast 60 Prozent der eigentlichen Handlung beschrieben, doch Andreas Eschbach bereitet die Geschichte so mitreißend und spannend auf, dass man jedem Augenblick gebannt auf die weitere Entwicklung wartet. Zunächst wird man mit den einzelnen Akteuren vertraut gemacht, was aufgrund der japanischen Namen sehr hilfreich ist und trotz des ruhigen Einstiegs kaum Langeweile aufkommen lässt. Die Handlung spielt vier Jahre in der Zukunft und es gelingt Andreas Eschbach gekonnt, sein Szenario als realistische Zukunftsvision zu präsentieren.


Hauptperson des Romans ist der ehemalige Soldat Leonard Carr, welcher auf der japanischen Weltraumstation sein Dasein als „Mädchen für alles“ fristet und durch seine japanischen Kollegen zwar hingenommen, aber aufgrund seiner westlichen Mentalität nicht wirklich akzeptiert wird. Die Routine der Solarstation wird jedoch von den Machenschaften eines Saboteurs unterbrochen, den Carr zur Strecke bringen soll. Bald stellt sich aber heraus, dass der Saboteur das geringste Problem der Stationsbewohner ist. Religiös motivierte Piraten entern die Station und versuchen die Solarstation zu einer Massenvernichtungswaffe umzufunktionieren. Als ehemaliger Soldat zwischen den anderen zivilen Gefangenen sieht es Carr als seine Pflicht an, gegen die Invasoren anzugehen – vor allem da das Leben seines Sohnes bald auch von seinem Erfolg abhängt. Trotz einiger übertriebener Szenen fiebert man mit dem Exsoldaten mit und weiß bis zum Schluss nicht, ob die Geschichte ein Happy End für den Helden hat. Die Charaktere sind bis auf Carr relativ austauschbar und bleiben kaum im Gedächtnis, was für die Entwicklung der Story aber auch gar nicht notwendig ist.

Fazit:2 Wer Spaß an spannenden und actiongeladenen Thrillern mit etwas „Science-Fiction“-Würze hat, kann mit Solarstation nichts falsch machen und einige unterhaltsame Stunden verbringen. Etwas mehr Tiefgang der anderen Personen und Story hätte dem ganzen das i-Tüpfelchen aufgesetzt, aber das ist als wolle man an einem Rinderfiletstück mokieren, dass es 1 Grad zu kalt serviert wurde.




Schiffskatzerl

Gelesen 6548 mal Letzte Änderung am Dienstag, 15 Mai 2012 16:32

Schreibe einen Kommentar

neue Links

neue Reviews

neue downloads

Newsletter

Bleib auf dem Laufenden mit unserem Newsletter!

Internes

Impressum

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!