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Donnerstag, 24 April 2014 02:00

Lautlose Bombe

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Mark Brandis Lautlose Bombe2131: Cmdr. Brandis' Halbbruder Jonathan West steht unter Verdacht, mit Verbrechern zu kooperieren, die vor dem Einsatz von biologischen Kampfstoffen nicht zurückschrecken. Trotz deutlicher Indizien glaubt Mark Brandis an dessen Unschuld und versucht, den untergetauchten Mediziner zu finden, bevor der Geheimdienst ihn eliminieren kann...

 

 

Inhalt:
Die Zukunft - trotz aller Errungenschaften so ungewiss wie nie zuvor.
Im 22. Jahrhundert hat die Menschheit Raumstationen in der Unendlichkeit errichtet und erforscht das Sonnensystem - bemüht, im Weltall das zerbrechliche Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, das auf der Erde zwischen den zwei Machtblöcken existiert: der "Union" und den "Republiken".
Mark Brandis ist Testpilot und fliegt im Dienste der neutralen Venus-Erde Gesellschaft für Astronautik, kurz VEGA.
Immer wieder sieht er sich vor Gefahren gestellt, in denen er sich entscheiden muss: seinem Befehl zu gehorchen, oder seinem Gewissen - für sein eigenes Wohl oder für das, woran er glaubt ...

 

Meinung:
Mehr noch als sonst ist Mark Brandis persönlich betroffen von den Geschehnissen. Aber nicht seine eigenen Handlungen, sondern augenscheinlich die seines Bruders bringen ihn in eine unangenehme Situation. Brandis zweifelt nun nicht nur mehr an seinem Tun und an der Aufrichtigkeit der Menschen, sondern auch an seinem Bruder. Eine gefährliche Schnitzeljagd beginnt, bei der Brandis eine tödliche Bedrohung entdeckt, die sein Bruder verursachen soll. Ein spannungsgeladenes Abenteuer, bei dem der Commander Leichen zurück lässt und dabei sein eigenes Leben, wie auch das seiner Verbündeten gefährdet. Wer die Hörspiele um die Weltraumpartisanen kennt, weiß, dass deren Geschichten nicht immer gut ausgehen müssen. Doch der Twist bei diesen beiden Hörspielen ist dann doch überraschend. Ein erfrischendes Gefühl, wenn manche Stories es doch wieder schaffen, den Leser oder Zuhörer an der Nase herum zu führen. Mancher mag enttäuschen sein, da von den anderen Charakteren verhältnismäßig wenig gezeigt wird, aber das ist nur ein kleiner Wehmutstropfen, bei einem ansonsten durchwegs gelungenen Abenteuer.

Herausragend sind hier Brandis´ Monologe. Mehr noch als sonst spürt man seine Not und die Frage, ob er sich nicht in einer Person, die ihm mit am nächsten steht, getäuscht hat. Zwar ist der Zwiespalt, ob er richtig handelt, oder sein Gewissen eine weitere Last ertragen muss, nicht gar so ausgeprägt. Die sonstigen Umstände bringen ihn dennoch an den Rand seiner Belastungsgrenze. Und vielleicht sollte er doch am Krankenbett seiner Ruth bleiben, für die es kaum mehr eine Überlebenschance gibt...

Die Sprecher – was soll ich sagen – leisten wieder herausragende Arbeit. Besonders toll ist der Sprecher von Mark Brandis selbst, Michael Lott. Er wird dieses Mal richtig beansprucht, denn der Commander gelangt an seine Grenzen, da er die wichtigsten Menschen in seinem Umfeld zu verlieren droht. Tolle Arbeit des Sprechers. Die Verzweiflung Brandis wird grandios transportiert!

An der sonstigen Geräuschkulisse gibt es ebenfalls nichts auszusetzen - richtig platziert, gute Lautstärke im Vergleich zum Gesprochenen und glaubwürdig. Insgesamt also sehr gut umgesetzt.

Fazit:1
Erneut ein durchwegs gelungenes Hörspiel. Das Pünktchen zur Höchstwertung erhält es durch den tollen Spannungsbogen und dem Twist, den man nicht wahrhaben möchte. Die Sprecher und Geräuschkulisse lassen den Zuhörer dann vollends eintauchen. Absolut empfehlenswert!

Gelesen 4676 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 24 April 2014 09:04
Jolinar

Jolinar arbeitete vor helden.de bereits in unterschiedlichen Foren in der jeweiligen Redaktion. Von Christoph wurde sie dann für helden.de angeheuert, wo sie jetzt ein fester Bestandteil der Redaktion ist. Neben den Rezensionen schreibt sie auch Berichte zu den besuchten Conventions.

Mit Rollenspiele beschäftigt sie sich bereits seit 13 Jahren. Ihr hauptsächliches System ist DSA, aber auch mit Warhammer 40k und Shadowrun konnte sie bereits Erfahrungen sammeln.

Als eingefleischter Zombiefan sind Extreme in Romanen gerne gesehen. Horror, Urban Fantasy und skurriler Humor ist aber auch gerne gesehen.

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