Ein Doktortitel in Pferdewissenschaften – Interview mit Dr. Vivian Gabor

Ein Doktortitel in
Pferdewissenschaften –
Interview mit Dr. Vivian Gabor

16.10.2013 Min.

Dr. Vivian Gabor hat einen faszinierenden Werdegang hinter sich. Sie ist eine der wenigen promovierten Pferdewissenschaftlerinnen Deutschlands, Trainerin, Buchautorin, Reitstallbesitzerin und Verfechterin eines pferdegerechten Umgangs!
Sie vermittelt in Kursen und wissenschaftlichen Seminaren die pferdegerechte Ausbildung und den sicheren und partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd und hat mit der IVK ihr eigenes Institut für Verhalten und Kommunikation gegründet, in dem sie Pferdeverhaltenstrainer*innen und pferdegestützte Therapeuten erfolgreich ausbildet.

Alles über ihren Werdegang und spannende Fragen rund um das Thema harmonische Pferd/Mensch-Beziehungen verrät sie uns in diesem Interview.

Du bist eine der wenigen promovierten Pferdewissenschaftlerinnen Deutschlands und widmest dich der Optimierung der Mensch-Pferd-Kommunikation und dem Lernverhalten des Pferdes. Wie kam es dazu?
Ich habe schon seit meiner Kindheit mit Pferden zu tun und mein Interesse am Lernverhalten von Pferden festigte sich dann während meines Biologiestudiums. Hier schrieb ich schon meine Diplomarbeit über das Lernverhalten von Pferden. Dann hörte ich nach dem Studium vom neuen Masterstudiengang der Pferdewissenschaften. Dies schloss ich ebenfalls mit einer wissenschaftlichen Arbeit über kognitive Leistungen bei Pferden ab. Später bei meiner Doktorarbeit erweiterte ich die Versuche und wir konnten feststellen, dass Pferde sogar zu abstraktem Lernen und zur Anzahl Erkennung fähig sind. Mein Interesse an wissenschaftlich fundiertem Wissen in Kombination mit der praktischen Arbeit wuchs so immer mehr, da ich neben meinen Studien immer schon mein eigenes Pferd trainierte und anfing mit immer mehr Kundenpferden zu arbeiten.

So kam ich schließlich zu dem Entschluss, meine Leidenschaft und mein Interesse beruflich zu verwirklichen. Ich gründete mein eigenes Ausbildungsinstitut, in dem ich nun all dies kombinieren kann. Mein Interesse an der Wissenschaft und meine ethisch moralische Vorstellung pferdegerecht zu trainieren.

Vor einigen Jahren hast du das Institut für Verhalten und Kommunikation gegründet und bildest bundesweit Pferdeverhaltenstrainer und Pferde-gestützte Therapeuten pferdegerecht und nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus. Was genau ist das Konzept und worin unterscheidet es sich zu der anderen Trainer Ausbildungen?
Durch meine Arbeit mit den Menschen und den Pferden wurde mir immer bewusster, dass vieles an Wissen noch nicht in der Praxis angekommen ist. Die meisten meinen es gut mit ihren Pferden, ihnen fehlt aber manchmal der Hintergrund das Pferd wirklich zu verstehen und zusätzlich Trainingstechniken, um dies mit dem Pferd umzusetzen. Oft muss ich auch noch an dem Verständnis des Menschen arbeiten dem Pferd unsere Welt als eine positive Umgebung zu zeigen und ihm darin Schutz zu bieten.

Es gibt also ein unglaubliches Potenzial hier noch gute Techniken und Wissen zu vermitteln. Ich bekam immer mehr Anfragen, die ich nicht mehr bearbeiten konnte und so entschied ich mich, mehr Menschen auf diesem Gebiet auszubilden, die dann dieses Wissen und die weitergeben können. So gründete ich das Institut für Verhalten und Kommunikation (IVK) in dem verschiedene Ausbildungslehrgänge stattfinden, die Wissenschaft und Praxis verknüpfen.

Es gibt so viel tolle Pferdemenschen, die spezielles, fundiertes Wissen mit sich bringen und einige davon, versuche ich in diesen Lehrgängen zusammenzubringen. Diese kommen dann als Gastdozenten, um ihr tiefgründiges Wissen weiterzugeben. Sowohl aus dem Pferdebereich als auch aus den human-psychologischen Bereichen.

Die Ausbildungen erfreuen sich in den letzten Jahren immer mehr Interesse, was mich unglaublich freut und ich merke, dass das Interesse an der pferdegerechten Kommunikation immer weiter steigt.

Wir versuchen in unserer Trainerausbildung besonders eine ethisch verantwortungsvolle Herangehensweise an die Pferdearbeit zu vermitteln und machen dabei keine anderen Methoden schlecht, sondern versuchen unseren Teilnehmern das Auseinandersetzen mit verschiedenen Methoden und Techniken beizubringen und das Differenzieren zu lehren.

So soll jeder den Weg für sich finden, wie er zu seiner Arbeit mit dem Pferd stehen kann. Das Wissen, das wir vermitteln, baut dabei auf wissenschaftlichen Studien auf, aber auch auf unserer praktischen Erfahrung mit Mensch und Pferd zu arbeiten. Ich finde es aber wichtig zu erwähnen, dass jede Ausbildungsmethode, die sich mit der Psychologie des Pferdes beschäftigt wertvoll ist und nicht wir die einzigen sind die es richtig machen. Jeder muss seinen Weg finden und wir bieten einfach unseren eigenen Weg dazu an.

Wie findet man in unserer schnelllebigen Welt die richtige Energie und Balance für eine harmonische Pferd/Mensch-Beziehung?

Ich merke an mir selber, dass es mir sehr guttut, mit Pferden zu arbeiten. Es ist für mich sehr wichtig meinen kompletten Fokus und meine Konzentration auf das Pferd oder die Pferd/ Mensch-Kombination in meinen Lehrgängen zu richten und mich dabei aus der schnellen Welt um uns herum herauszuholen. Das ist eine wertvolle Arbeit, so mit Pferden zu arbeiten. Wir verlangen Konzentration und Fokus des Pferdes auf uns und so sollten wir diese auch auf das Pferd haben. Ich glaube, man sollte sich selbst das Ziel setzen, dass das nur minutenweise funktioniert und man zusammen mit dem Pferd nach kurzen Sequenzen Pausen macht. Diese braucht man zum Durchatmen, um konzentriert an die nächste Lektion zu gehen. 

Wir verlangen Konzentration und Fokus des Pferdes auf uns und so sollten wir diese auch auf das Pferd haben.

Das ist ein großartiges gemeinsames Hilfsmittel, um den schnelllebigen Alltag hinter sich zu lassen. Ich merke selber sehr oft, dass man eine Zeit braucht, um vom Alltag in den Trainingsmodus hineinzukommen und den Stress hinter sich zu lassen, das sollte man idealerweise machen bevor man dem Pferd entgegentritt.

Als Idee: Bevor man den Stall betritt, einfach mal kurz Innehalten und ein paarmal tief durchatmen, um den Tag hinter sich zu lassen. Die erste Begegnung mit unseren Pferden ist so entscheidend. Die Pferde merken sofort mit welcher Grundspannung wir ihnen entgegentreten. Man sollte bewusster/achtsamer diese erste Begegnung schaffen und somit auch achtsamer ins Training gehen.

Dabei kann man eine schöne Balance finden und die eigene Energie steuerbarer oder abrufbarer machen. Dem Pferd positiv entgegentreten und dieses Gefühl in eine positive Grundspannung umwandeln für Lektionen und eine ruhige Energie für die Pausen.

So kann man auch viel für den eigenen Alltag aus dem Training mit dem Pferd herausziehen.

Hast du ein Vorbild?
Es kommt für mich darauf an offen für Veränderungen zu sein und ich würde deshalb nicht unbedingt nach einer Person oder Methode nachstreben wollen. Dadurch würde ich mich für neue und andere Ansätze verschließen, die möglicherweise noch in mein Leben kommen. Das können neue Gedanken sein, die meinen Ansatz vielleicht noch ein wenig verändern und mein Verhalten gegenüber Pferden optimieren könnten. 

Es gibt unglaublich viele tolle Pferdemenschen in Deutschland und auch weltweit. Sich davon immer wieder mit neuen Gedanken inspirieren zu lassen, das finde ich toll.

Deshalb fällt es mir schwer, eine einzelne Person zu benennen, bei der ich sagen würde, ja genau so will ich sein. Denn jeder wie er ist, ist auch nur das Produkt seiner Erfahrungen und Begegnungen und das kann man ja gar nicht nachstellen. Ich würde auch zu niemandem sagen „ich bin dein Vorbild“ oder „macht es so wie ich“, das wäre nicht richtig. Ich sage stattdessen immer, nehmt euch von dem was ihr hier lernt, das heraus, was zu euch passt. Jeder muss aber für sich seinen eigenen Weg finden, damit man authentisch gegenüber den Menschen und auch Pferden handeln kann. Damit man kongruent handeln kann würde ich empfehlen immer aufnahmefähig für alles zu bleiben und nicht nur nach einer Person oder einer Methode zu streben.

Man sagt: Pferde kommen aus einem bestimmten Grund zu uns. Siehst Du das genauso?
Man bekommt nicht das Pferd, das man sucht, sondern das Pferd, was man braucht. Jedes Pferd kann uns Dinge lehren und es lehrt uns meist genau die Dinge, die in dem Moment sowohl in der Arbeit mit Pferden als auch im Leben relevant sind.

Ich bin auch am Ende nur Pferdebesitzerin und Frau mit allen Emotionen und wir sollten offen sein zu schauen, woran wir wachsen können.

Das ständige Lernen und Aufnehmen können von Pferdebegegnungen sowohl im privaten Bereich als auch in Kurssituationen ist immens wichtig.

Welches Pferd war oder ist Dein größter Lehrmeister?
Das Pferd, das mich am längsten schon seit 19 Jahren begleitet, ist mein lieber Pablo. Vom Anreiten bis zur deutschen Meisterschaft im Reining, vom Messebesuch über Lehrgänge, er war immer an meiner Seite und ist und bleibt ein sehr großer Lehrmeister.

Auch meine liebe Josie, die mich nach gefühlt viel zu kurzer Zeit wieder verlassen hat. Gerade diese Begegnung von der süßen zweijährigen bis hin zur gestandenen 11 jährigen Stute hat mir so viel in meinem Leben gezeigt. Ich habe bei ihr gelernt ruhig und besonnen zu bleiben, wenn mal etwas nicht klappt, denn sie zeigte mir ganz genau, wenn ihr etwas nicht passt. Sie lehrte mich Neutralität in hochemotionalen Situationen – was ich natürlich nicht immer schaffte. Und sie zeigte mir vor allem, dass alles endlich ist und sich die Dinge verändern. Das Begegnungen kommen und gehen und man sehr bewusst mit jedem Moment umgehen sollte, weil es vielleicht ein „später“ nicht gibt. Dafür bin ich ihr sehr dankbar und sie wird immer bei mir sein!

Wie kam es dazu, dass du im ersten Jahr Trainerin beim MMO und in den letzten Jahren Jurymitglied wurdest?
Das Thema auf die Lage der Mustangs aufmerksam zu machen und auch die Herausforderung anzunehmen, mit so einem Pferd zu arbeiten, hat mich unglaublich interessiert. Wie kann ich unsere Art des Trainings mit unseren domestizierten Pferden auf einen wilden Mustang übertragen. Dieser Gedanke hat mich auch aus wissenschaftlicher Sicht wahnsinnig interessiert. Sowohl im positiven, als auch im herausfordernden Sinne. Das kann man auch in meinem Buch “Vom Wildpferd zum Reitpferd” lesen, denn wie sich zeigte ist nicht alles einfach übertragbar. Die Lernfähigkeit dieser Pferde ist unglaublich hoch und fein bei diesen der Natur angepassten Pferden.

In den Jahren darauf wurde ich dann gefragt, ob ich nicht auch in der Jury sitzen möchte, zum einen in der Funktion als ehemalige Trainerin, die die Erfahrung selber gemacht hat. Und gleichzeitig auch als jemand, der aus der Verhaltensbiologischen und ethologischen Sicht aus der Sicht der Pferdegerechtheit darauf schaut, wie die Pferde sich dort Verhalten und vor allem wie der Mensch sich in dem Wettkampf dem Pferd gegenüber verhält.

Es war eine Ehre, das zu machen, weil ich auch weiß vor welchen Herausforderungen die Trainer stehen.

Was ist das Besondere am MMO?
Das Besondere am Mustang Makeover ist es, dass dahinter eine bestimmte Sache steht, die Aufmerksamkeit auf die Lage der Mustangs in Amerika bringen soll. Es geht dabei eben nicht darum, besonders viele Pferde zu verkaufen. Mit 15 bis 20 Tieren, die dadurch ein neues Zuhause finden, ist das ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern eben auch global zu gucken. Natürlich gibt es auch in Deutschland viele Pferde, denen wir helfen können, aber es gibt eben auch Tiere oder Pferde woanders um die wir uns kümmern können.

Es ist schön, wenn auch hier in Deutschland viele Menschen helfen und Tiere in Not, wie zum Beispiel Schlachtfohlen retten. Die Hauptsache dabei ist doch, dass positive Energie fließt, um Pferden zu helfen, egal ob in Amerika oder Deutschland.

Beim MMO haben wir als Trainer, die in der Öffentlichkeit stehen, die Chance etwas zu bewirken! Wir können dadurch Werte und Pferdegerechtheit nach außen transportieren. Es ist vollkommen anders, wenn man an einem normalen Turnier teilnimmt, wo es Richtwerte gibt, bei denen es eben um etwas anderes geht. Aber im Falle des Mustang Makeover ist es der Trainingsprozess der begleitet wird, der Informationen und Methoden vermittelt, die einen sehr hohen Wissensanteil haben, den sich jeder selbst daraus ziehen kann. Man sollte das Ganze auch als Möglichkeit der Weiterbildung an Wissen über die Tiere in Amerika oder das Lernverhalten, betrachten. So wie ich vorgegangen bin, einfach zu gucken ob man anders mit ihnen umgehen muss oder verstehen sie manche Sachen sogar schneller? Das ist für mich das Besondere, dass es um etwas Größeres geht als allein um ein Ranking, wer hat welche Aufgabe geschafft.

Wie bist du die Arbeit mit deinem Mustang angegangen? Was ist der Unterschied in der Zusammenarbeit im Vergleich zu unseren domestizierten Pferden?
Es war unglaublich spannend! Überhaupt erst mal einen Kontakt aufzubauen. Das ist etwas ganz anderes als ein Pferd, das den Menschen schon von Fohlen auf kennt. Ich bin viel vorsichtiger herangegangen. Selbst das Anfassen von einem Menschen war am Anfang eine Bedrohung. Ich musste komplett umdenken. Mir wurde bewusst, was einem Pferd wirklich wichtig ist und das ist Überblick haben, Sicherheit und Schutz. Seine Artgenossen und nicht in einem beengten Raum ohne Überblick zu stehen. Umso freier ich arbeiten konnte in der Halle oder im Roundpen, umso wohler fühlte sich das Pferd.

Enge und Unübersichtlichkeit war bedrohlich für das Pferd! Mir wurde noch mal ganz klar, was die natürlichen Instinkte und Bedürfnisse eines Pferdes sind. Wenn sie den Sinn gesehen hat mit mir zu kommunizieren, dann kamen so schnelle Lernergebnisse.

Man muss lernen Dinge nicht als selbstverständlich zu sehen, nur weil wir als Mensch es dann einfacher haben! Das waren so viele AHA Erlebnisse, die mich zu einem besseren Trainer und Menschen gemacht habe.

Was war dein bisher schönster Moment beim MMO?
Allgemein sind es die Momente, in denen die Pferde neue Besitzer finden oder eben die Trainer ihre eigenen Pferde behalten können, weil sie so mit ihnen verbunden sind. Vielen ist es erst nicht möglich, die Pferde zu übernehmen und dann gibt es häufig diese Überraschungsmomente, in denen die Trainer dann doch ihr Pferd behalten können. Diese Emotionen, wo die zusammen bleiben die einfach zusammengehören, sind unglaublich rührend. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell man mit diesem Pferd zusammenwächst. Mein schönster, aber auch traurigster Moment war, als ich meine Mustangstute ihrer neuen Besitzerin, der Andrea übergeben habe. Wir hatten gemeinsam trainiert und ich wusste daher, dass sie in gute Hände kommt. Als die beiden dann vom Hof fuhren und sie im Hänger zurück guckte, war das schon Emotion pur, schön und traurig zugleich. Wir haben auch heute noch Kontakt.

Welchen Tipp würdest du den derzeitigen Trainern der Mustangs mit auf den Weg geben?
Ich würde den Trainern mitgeben, dass sie diese Zeit für sich zu nutzen und ganz bewusst mit einem besonderen Pferd zu arbeiten. Einfach ihre Horizonte zu erweitern, auch die bisherigen Trainingsmethoden zu öffnen für weitere Aspekte, die diese Pferde uns zeigen. Genau so ging es mir. Man sollte offen sein, auch mal was anderes zu machen als bisher, um von diesen Pferden lernen zu können. Und natürlich ist es auch wichtig, was die Öffentlichkeit und die Veranstaltung angeht, bei sich und dem Pferd zu bleiben in der Konzentration, die man bisher mit diesem Pferd geübt hat. Das hilft mir immer unglaublich, bei Veranstaltungen alles auszublenden und in diesem Moment mit diesem Pferd zu sein, so wie man es auch zu Hause war. Sich und besonders der Einstellung gegenüber dem Pferd treu zu bleiben und das zu tun, was man verantworten kann und wofür man steht. Außerdem ist es wichtig immer Freude bei der Sache zu haben und sich nicht von irgendwelchen äußeren Sachen unter Druck setzen zu lassen und die gemeinsamen Momente dort zu genießen.

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