Reitbeteiligung. Was Du unbedingt beachten solltest.

So klappt es mit der Reitbeteiligung – 4 einfache Tipps für Teamwork im Stall

Fast jedes zweite Privatpferd hat nicht nur den Besitzer selbst als Reiter, sondern auch eine sogenannte Reitbeteiligung – also einen Reiter, der das Pferd regelmäßig reitet gegen eine Beteiligung der Kosten. Aber nicht nur die Kosten und die Bewegung eines Pferdes sind damit abgedeckt, sondern auch die Pflege und Versorgung. Eine richtige Kommunikation zwischen Besitzer und Reitbeteiligung ist daher ein absolutes Muss.
Diese Zusammenarbeit ist meist eine Win-Win Situation, denn nicht jeder Pferdebesitzer kann täglich in den Stall fahren. Wir haben für euch hilfreiche Tipps, die euch helfen ein Spitzen-Team zu werden, damit alle etwas davon haben.

Kennen lernen und nichts überstürzen

Bevor du dich für jemanden als Reitbeteiligung entscheidest, solltest du als Anwärter oder Besitzer erst einmal ein paar “Schnuppertage” machen. Das gibt beiden Seiten die Möglichkeit, sich kennen zu lernen. Denn nicht nur Reiter und Pferd sollten miteinander harmonieren, sondern eben auch die Reiter sollten sich gut verstehen, um grundsätzliches Vertrauen aufbauen zu können. Nehmt euch also ausreichend Zeit in der “Kennenlern-Phase”.

Reitbeteiligungsvertrag aufsetzen

Ja, Verträge sind irgendwie nervig, gerade wenn es um sein Herzenspferd geht. Dennoch sollte man einen Reitbeteiligungsvertrag aufsetzen, wo genau geregelt ist, welche Aufgaben zu erfüllen sind, welche Besonderheiten es bei dem jeweiligen Pferd gibt und natürlich die Konditionen zur Reitbeteiligung.

Richtige Kommunikation zwischen Pferdebesitzer und Reitbeteiligung

Die kleinen Dinge machen es oftmals aus. Wurden die Hufe ausgekratzt, liegt die richtige Regendecke auf dem Pferd? Reitbeteiligungen können nicht immer wissen, was der Pferdebesitzer sich wünscht. Kommuniziert offen und gebt aber auch klare Anweisungen. Wenn euch etwas stört, kommuniziert das auch – am besten persönlich und nicht via WhatsApp Nachricht. Ist das Vertrauensverhältnis erst mal gestört, ist es schwer noch als Team zu arbeiten und zu funktionieren.

Gegenseitiger Respekt und erwartet keinen Star-Bereiter

Pferdebesitzern fällt es oftmals schwer, jemand anderes mit ihrem Pferd zu sehen. Überlegt euch gut, ob ihr wirklich eine Reitbeteiligung haben wollt und wenn ihr dann eine habt, seid respektvoll. Eine Reitbeteiligung ist meist unerfahrener, als der Pferdebesitzer selbst. Ihr solltet daher etwas Verständnis aufbringen können, wenn die Reitbeteiligung mal etwas nicht weiß oder etwas nicht gesehen hat. Erklärt ihr Dinge die wichtig sind und seid bei kleinen Fehlern respektvoll. An der Reitbeteiligung persönlichen Frust auszulassen, weil das Pferd mal schlecht gelaufen ist, ist ein “No-Go”.