Wild Blazin Hero – Das Trainingstagebuch

Wild Blazin Hero
Das Trainingstagebuch

16.07.2110 Min.

In diesem Artikel findest du alle Trainings-Updates von unserem Patenmustang „Wild Blazin Hero“. Hier halten wir euch jede Woche auf dem Laufenden, was Blaze und ihre Trainerin Vanessa Egger alles erleben.

Wir freuen wir uns zum vierten Mal Teil des Mustang Makeovers Germany zu sein! Wir sind nicht nur Blaze’s Paten, sondern versichern auch alle Eventmustangs mit unserem Premium Pferdehaftpflichtschutz.

Trainersteckbrief – Vanessa Egger

Vanessa Egger - Steckbrief

Was machst du beruflich?
Ich bin gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und bin seit nun 11 Jahren die Ansprechpartnerin in Deutschland für eine schwedische Firma. Wir sind im Bereich der Bodensensorik unterwegs.

Wie bist du zum Reiten gekommen?
Die Liebe zu den Pferden wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Meine Mama, selbst begeisterte Reiterin, ist schwanger noch geritten und auch als kleines Kind saß ich eigentlich schon auf dem Pferd, bevor ich laufen konnte. Richtig mit dem Reiten habe ich dann im Alter von 6 Jahren angefangen und seitdem gehört es zu meinem Leben.

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Wann hast du dein erstes Pferd bekommen?
Mein erstes eigenes Pferd habe ich im Alter von 16 Jahren zu Ostern bekommen.
Eine Vollblutaraberstute namens Jasmin Jagamila. Sie war damals bereits 23 Jahre alt und hat mich dann noch 7 Jahre durch mein Leben begleitet.

Wie viele Pferde hast du mittlerweile?
Seit dem Mustang Makeover darf ich nun 6 Pferde mein Eigen nennen. Okay, eigentlich sind es nur 5, denn eins davon gehört meiner Mama. Ich zähle ihn dennoch immer mit dabei, denn er gehört genauso zur Familie, wie alle anderen auch.

Wie viel Prozent deines Tages nehmen die Pferde ein?
Puh das ist schwierig zu beantworten. Neben der Arbeit gehört meine restliche Freizeit den Pferden, meiner Familie und meinen Freunden.
Es ist immer schön, wenn man alles miteinander verbinden kann. Ich arbeite in der Woche regulär bis 17 Uhr (außer freitags) und ab dann findet man mich eigentlich im Stall bzw. bei den Pferden.

Hast du einen Leitsatz für die Ausbildung deiner Pferde?
Mit Vertrauen schafft man alles! Und ich habe gelernt, dass es niemals nur einen richtigen Weg in der Ausbildung gibt und dass Geduld und Ruhe ein wichtiger Faktor sind.

Welche Reitweise würdest du deine Arbeit mit den Pferden zuordnen?
Ich komme ursprünglich aus der klassischen englischen Reitweise – Schwerpunkt Dressur und Springen. Durch einen Umzug im Alter von 15 Jahren kam ich das erste Mal mit der Westernreitweise in Berührung. Ich fand die Art und Weise im Umgang faszinierend und habe hier auch das erste Mal einen Einblick in die Bodenarbeit bekommen Da ich ja nun beide Reitweisen kennen gelernt hatte, habe ich für mich entschieden, dass eine Mischung aus beidem genau das ist, was ich möchte.

Was war dein schönster Moment mit deinen Pferden?
Oh da gibt es ganz ganz viele. Vor allem die ersten Male bleiben einem einfach im Gedächtnis. Sei es das erste Aufsitzen, das erste Mal, dass sie sich für einen in fremder Umgebung ablegen, das erste Mal schwimmen, ich glaube ich könnte diese Liste endlos fortsetzen. Genauso schön ist es, wenn sie auf den Weiden einfach von ganz hinten zu einem gelaufen kommen, weil sie sich freuen, dass man da ist. Aber ein ganz besonderer Moment, war das erste mal am Strand zu reiten mit dem eigenen Pferd. Das war die Erfüllung eines Kindheitstraumes.

Welche 3 Adjektive beschreiben deinen typischen Alltag?
oft lang, abwechslungsreich, chaotisch

Beschreibe in einem Satz, was Pferde dir bedeuten:
Meine Pferde sind für mich Familie! Ich würde für sie alles tun was ich kann.

Hast du einen Tipp für die Community?
Habt Spaß an dem was ihr macht, genießt die gemeinsame Zeit und auch wenn mal nicht alles so klappt wie ihr euch das wünscht, nehmt es nicht so ernst es kommen auch andere Tage. Gerade letzteres muss ich mir auch selbst immer wieder vor Augen führen, aber Pferde sind auch nur Lebewesen mit guten und schlechten Tagen.

Update Helden

Aachen rückt immer näher und so langsam gehen wir in die finalen Vorbereitungen.
Blaze sieht dem Ganzen entspannt entgegen und auch bei mir hält sich die Aufregung noch in Grenzen.

Zur Vorbereitung werden wir noch auf einem Turnier sein und dort schon mal schauen, wie er mit einem größeren Publikum, Musik, Bannern und allem anderen so umgeht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er das entspannt meistern wird.

Wie das Ganze dann nachher in Aachen selbst aussieht, kann ich noch nicht beantworten. Er spiegelt mich oft und ich werde sicherlich vor Ort sehr aufgeregt sein. Er hat mir aber auch schon oft genug gezeigt, dass im „Ernstfall“ auf ihn Verlass ist und ich ihm da voll vertrauen kann. Daher lasse ich das Ganze in Ruhe auf mich zukommen.

Die Frage, ob wir gut vorbereitet sind bzw. ich uns gut vorbereitet fühle, ist schwierig zu beantworten.
Aachen selbst ist von der ganzen Atmosphäre her noch mal was anderes. Aber ich denke schon, dass ich Blaze bestmöglich vorbereitet habe. Was jetzt kommt, wird man einfach sehen.
Ich möchte in Aachen mit Blaze Spaß haben und hoffe, dass wir das zeigen können, was wir in der Zeit gelernt haben und vor allem auch, was für ein großartiges Pferd er einfach ist. Welche Platzierung am Ende dabei rausspringt, ist für mich zweitrangig. Das Mustang Makeover ist für mich eine riesen Erfahrung und ich bin sehr dankbar dafür.

Die letzte Woche vor Aachen werden wir das Gelernte noch weiter festigen und uns ein bisschen intensiver der Vorbereitung für die Finalshow widmen.

Mein Highlight diese Woche war ganz klar das erneute aufsteigen. Auf seinem Rücken zu sitzen ist einfach was ganz Besonderes!

Lange haben wir das Reiten wieder hinten angestellt gehabt und uns erst mal den anderen Baustellen gewidmet und geschaut, wie er sich entwickelt. Ich habe dennoch immer mal weiter mit dem Dummy gearbeitet und dann nach und nach zumindest das Aufsteigen wieder in Angriff genommen. Bis zum Reitpferd ist noch ein gutes Stück Weg vor uns, aber wir haben ja zum Glück alle Zeit der Welt.

Fünftes Update

Blaze ist nach wie vor ein eher skeptischer Kerl. Er schaut sich immer noch gerne Dinge erst mal an, findet vieles aber dann total selbstverständlich. Ansonsten wird er immer neugieriger und immer aufgeschlossener, auch bei fremden Personen.

Wir arbeiten weiter an der Desensibilisierung der Hinterhand, denn hier hat es noch nicht so wirklich „klick“ gemacht. Er duldet zwar vieles, was aber noch lange nicht heißt, dass er es gut findet. Daher bleibe ich hier noch etwas dran – er soll sich auch damit einfach wohlfühlen. Außerdem gewöhne ich ihm weiter das Reitergewicht in der Bewegung an. Im Stand ist drauf sitzen überhaupt kein Problem. Sobald Bewegung ins Spiel kommt, sieht die Sache für ihn schon wieder anders aus, da ist er einfach noch zu unentspannt.

Auch die Freiarbeit haben wir weiter ausgebaut und das macht einfach mega Spaß mit ihm.

Wir waren außerdem diese Woche auf dem Extreme Trail unterwegs und hier hat er mich wieder total beeindruckt! Mit welcher Ruhe er an die verschiedenen Hindernisse ran gegangen ist, war einfach der Wahnsinn. Egal ob schmale Stege, Hängebrücke, Wippe oder gar Balance Board, er hat einfach alles gemeistert. Die Hängebrücke haben wir sogar in Liberty gemeistert, sprich ohne Seil – das war schon ein absolutes Highlight für mich.

Außerdem waren wir noch in der Tierklinik und haben hier nach einer Gangbegutachtung das Fesselgelenk, Sprunggelenk und die Knie geröntgt. Das Fesselgelenk und das Sprunggelenk waren unauffällig, bei den Knien sah es dann leider was anders aus. Hier haben wir auf beiden Seiten Knochenzysten festgestellt. Zum Glück sind diese noch ganz klein und so haben wir gute Chancen, dass wir das schnell in den Griff bekommen. Wir haben nun einen Fahrplan und hoffen, dass die Medikamente anschlagen.
Nächste Woche steht wieder ein Ausflug auf dem Plan, auf den ich mich schon sehr freue!

Viertes Update

Wild Blazin Hero hat sich super eingewöhnt, ist definitiv angekommen und genießt sein Leben in der Herde in vollen Zügen. Den Menschen findet er vollkommen in Ordnung, holt sich seine Möhrchen und Streicheleinheiten ab, aber nach wie vor könnte er auch ganz gut ohne uns leben. Also sagen wir mal so, ich störe eher seinen Alltag, wenn ich ihn zum arbeiten von der Wiese hole. Dennoch arbeitet er da immer gut mit und hat an vielen Sachen auch richtig Spaß gefunden. Am liebsten geht er aber einfach als Handpferd mit raus ins Gelände.

Am schwierigsten sind für ihn immer noch Dinge, die von hinten kommen oder ihn am Hintern berühren. Aus diesem Grund steht nach wie vor Desensibilisierung der Hinterhand auf dem Plan und ich gewöhne ihn weiterhin ans Reitergewicht bzw. an einseitige Belastung. Beim Aufsteigen vom Boden bringe ich notgedrungen einseitig Druck auf und auch beim Reiten sitzt man immer mal einseitiger. Das bereitet ihm auch weiterhin etwas Probleme, daher bleiben wir da fleißig dran. Ich möchte, dass er hier wirklich entspannt ist.

Wir haben uns diese Woche außerdem mal an die Doppellonge gewagt bzw. ans Fahren vom Boden aus. Das fand er auch nicht ganz so lustig, da ich hier ja immer wieder mit der Longe an seinen Hintern komme. Wir haben also noch ein wenig Arbeit vor uns und es gibt mal bessere und mal schlechtere Tage. Im Großen und Ganzen bleibe ich einfach dabei: Blaze ist ein supertolles Pferd, der in manchen Sachen einfach ein wenig mehr Zeit braucht, die er auch bekommen soll.

Mein absolutes Highlight diese Woche war, dass er angefangen hat, mir auf der Wiese frei zu folgen. Bisher war es so, dass ich auf der Wiese hingehen, ihn streicheln und selbstverständlich halftern konnte. Aber dass er mir freiwillig hinterherläuft, von seinen Kumpels weg, das war neu. Das war schon ein ganz besonderes Gefühl. Auf dem Platz tut er das ja schon länger, aber auf der Wiese ist das einfach noch mal eine andere Nummer.

Außerdem haben wir ein erstes öffentliches Training gehabt – hier hat er gezeigt, wie cool er eigentlich sein kann. Vor 30 Personen haben wir präsentiert, an was wir aktuell arbeiten. Zusätzlich haben wir auch ein erstes Applaus-Training gemacht. Das hat ihn aber so gar nicht beeindruckt. Hier war schön zu sehen, dass er sich im Schreckfall an mir orientiert und nicht mehr so extrem die Flucht nach vorne sucht.

Ansonsten stand diese Woche auch mal Akupunktur auf unserem Plan, denn sein Gangbild ist immer noch nicht 100% und nächste Woche steht dann auch wieder die nächste Osteo Behandlung an.
Wenn alles passt, planen wir nächste Woche einen weiteren Ausflug. Aber da das noch nicht sicher ist, ob es klappt, verrate ich mal noch nix.

Drittes Update

Nachdem Blaze Anfang der Woche (KW23) eine osteopathische Behandlung bekommen hat, können wir nun voll durchstarten. Er hatte einige Baustellen und Blockaden, die wir erfolgreich behandeln konnten. Nun muss er lernen, mit dem neuen Körpergefühl zurechtzukommen und sein Gangbild wieder zu normalisieren und Gleichgewicht zu finden. Aufgrund der Blockaden, die jetzt gelöst wurden (eine Nachbehandlung steht noch an), war sein größtes Problem das Heben der Hinterhufe.

Da wir aufgrund dessen vor der Behandlung nur bedingt longieren oder Ähnliches konnten, haben wir vermehrt an Trail Hindernissen gearbeitet, mit der Freiarbeit angefangen und er durfte vor ca. einer Woche auch komplett mit meiner ganzen Truppe zusammen auf die Wiese. Ich glaube, dass gefällt ihm ganz gut, genauso wie die Tatsache, dass er einfach rund um die Uhr Gras zur freien Verfügung hat und so viel fressen kann, wie er möchte.

Was muss er sonst noch lernen? Wichtig ist mir, dass er einfach verkehrssicher ist. Ich muss in meiner Gegend häufiger über Straßen oder durch Ortschaften und da ist das ein absolutes MUSS! Ansonsten schauen wir tatsächlich einfach, was er anbietet, was ihm Spaß macht und was ihm liegt. Das wird die Zeit jetzt zeigen.

Wir „trainieren“, wenn man es so nennen kann, täglich. Denn für ihn sind gewisse Alltagssachen ja immer noch neu und daher hat er da eigentlich jeden Tag Dinge, die neu für ihn sind oder die er noch festigen muss. Psychisches Training (Kopfarbeit) ist manchmal mehr als physisches und wird nur sehr oft mehr unterschätzt. Ich versuche die Einheiten daher immer so zu halten, dass er nicht überfordert wird. Meist nicht länger als 30 Minuten. Das zeigt er mir aber immer sehr schön an, wie viel ich an dem jeweiligen Tag von ihm verlangen kann.

Mein persönliches Ziel bzw. Wunsch ist, dass er mir „blind“ vertraut und wir einfach gemeinsam Spaß haben. Ganz dem Motto „Der Weg ist das Ziel“, schauen wir einfach, wo dieser uns hinführt, ob der Weg gerade verläuft oder wir die ein oder andere Abzweigung mitnehmen. Ich möchte einfach einen Partner an meiner Seite haben, auf den ich mich verlassen kann und der gerne mit mir mitarbeitet.

Zweites Update

Ankunft im neuen Zuhause und das hieß für TAG 5714 erst mal eins: Futtern!

Blaze durfte in Ruhe ankommen, dennoch habe ich viel Zeit bei ihm verbracht, ihn beobachtet und immer wieder seine Nähe gesucht. Er war neugierig, aber dennoch eher skeptisch dem Menschen gegenüber. In den ersten Tagen hat er sich oft in seine Ecke zurückgezogen und einen einfach nur angeschaut. Die Ecke hat ihm scheinbar eine gewisse Sicherheit gegeben, denn dort stand er die ersten Tage sehr oft – gerade dann, wenn man sich der Box genähert hat. 

Den Strick habe ich die erste Zeit über bewusst nicht gelöst, da er Blaze überhaupt nicht gestört hat und ich keine Kanten oder sonstiges hatte, wo er sich hätte festhängen können. Hier habe ich kein Risiko gesehen und wollte eine Lösung haben, um ihn für den Fall der Fälle von A nach B bringen zu können. 

Blaze hat relativ schnell Heu aus der Hand gefressen und sich dem Menschen gegenüber langsam genähert – Schritt für Schritt. Beim Versuch ihn anzufassen, ist er aber immer wieder in seine Ecke zurückgekehrt. Dort war das Anfassen am Kopf dann für ihn okay und er hat es geduldet. Über Annäherung und Rückzug haben wir uns dann nach und nach über den Kopf bis an den Hals vorgearbeitet. Durch den Strick konnte ich Blaze immer wieder vorsichtig aus seiner Ecke herausführen und ihm zeigen, dass von dem Menschen – auch an einem anderen Ort – keine Gefahr ausgeht und er keine Angst haben muss. Das hat er relativ schnell verstanden und hat die Berührungen auch außerhalb der Ecke geduldet. Von Entspannung konnte man in diesem Moment jedoch noch nicht reden. Das war deutlich an seiner Unterlippe zu erkennen, welche meistens eher angespannt war und nicht – wie im Normalfall üblich – locker herunter hing. Nach und nach habe ich mich mit viel Ruhe und Geduld an seinem Körper vorgetastet und aufmerksam beobachtet, was er zulässt und an welchen Stellen er Probleme mit Berührung hat. Seine Vorderhufe waren sehr lang und daher war klar, dass wir da schnellstmöglich dran müssen.

Blaze stand zwar mit Panels abgetrennt zu meiner Truppe, war aber dennoch in direktem Kontakt und demnach durfte er auch relativ schnell stundenweise mit dem ein oder anderen Zeit auf dem Paddock verbringen. Ich würde behaupten, Blaze war nie ranghoch. Er war meinen Pferden gegenüber sehr freundlich, aber auch hier eher zurückhaltend. Mein Spanier war der Erste, den er kennenlernen durfte, weil dieser immer sehr freundlich zu anderen Pferden ist, daher war die Zusammenführung sehr unkompliziert. Nach und nach durften dann auch die anderen Pferde Blaze kennen lernen. Ich habe schnell festgestellt, mit wem es passt und wo ich noch warten muss, bis wir mehr Platz für die Zusammenführung haben. Daher ist es im Endeffekt erst mal bei zwei Pferden geblieben, mit denen er immer wieder Zeit zusammen verbringen durfte.

Die Frage, ob ich mir einen Plan für die Zeit bis Aachen gemacht habe und was er auf jeden Fall bis dahin können muss, wurde mir sehr oft gestellt. Darauf gibt es ein ganz klares „nein“!
Nicht ich bestimme das Tempo bei der Ausbildung, sondern mein Pferd. Natürlich gibt es gewisse Dinge wie z.B das Hufe geben, die er schnell lernen sollte. Aber auch hier war die Devise: Es Dauert so lange, wie es eben dauert! Es bringt mir nichts, wenn ich mein Pferd überfordere und uns beiden damit unnötigem Stress aussetze oder versuche, Erwartungen von anderen zu erfüllen. Wir schauen einfach, was geht und entscheiden dann, wie schnell oder wie langsam wir vorankommen getreu dem Motto: „Alles kann, nichts muss.“

Ich freue mich einfach auf alles, was da vor uns liegt und auf die gemeinsame Reise, die ja zum Glück auch nach Aachen für uns nicht endet. 

Erstes Update

Seit Mitte / Ende Februar wusste ich, dass ich beim diesjährigen MMO als Trainer dabei bin. Am 02.05.2021 war es dann endlich soweit und wir konnten die Mustangs abholen. Erst dachte ich, die Zeit würde sich bis dahin ziehen, aber im Endeffekt ist sie verflogen wie nix. Der Alltag geht ja normal weiter und die ein oder andere Vorbereitung musste auch noch getroffen werden. Die Vorfreude war aber riesig!

Die Übergabe der Mustangs fand dann am Flughafen in Frankfurt statt. Durch Corona hatten wir Trainer verschiedene Zeitslots, an denen wir am Flughafen sein sollten. Vor Ort mussten wir kurz noch den Papierkram erledigen, aber auch Small Talk mit dem ein oder anderen, der zu dem Zeitpunkt noch vor Ort war, durfte nicht fehlen. Weiter ging es mit dem Einparken des Anhängers zum Verladen. Daraufhin wurde Wild Blazin Hero in den Anhänger gebracht und wir konnten uns kurz kennenlernen.

Als ich ihn das erste Mal gesehen hatte, war ich direkt verliebt in den kleinen Mann. Er hat eine wahnsinnige Ausstrahlung und war in natura noch so viel schöner als auf den Fotos.

Nach dem ersten Kennenlernen traten wir direkt die Heimreise an, die ohne Probleme verlief. Er stand wie ne eins auf dem Anhänger und man hat ihn nicht gemerkt.

Angekommen im neuen Zuhause hat er sich direkt wohlgefühlt. Da waren andere Pferde und es gab gaaaaaanz viel Futter. Für mich war der Moment noch eher unwirklich und ich habe kurz gebraucht, um zu realisieren, dass er jetzt wirklich da ist!

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