Drohnenfliegen zwischen Spaß und Verantwortung – das musst du beachten.

Der innovativste Haftpflichtschutz Deutschlands wurde von uns, den Haftpflicht Helden, in Kooperation mit den NV-Versicherungen entwickelt. Damit hast du ein Haftpflichtschutzsystem der neuen Generation mit der Kompetenz eines bewährten Versicherers. Der hohe Standard der NV-Versicherungen zeichnet sich zusätzlich durch den Gewinn des Öko-Test und durch die Auszeichnung für das beste Schadensmanagement in Deutschland aus.
Unsere Partner folgen keinen Aktionärsinteressen. Mit anderen Worten: wir zahlen keine Dividende an Anzugträger sondern nutzen unsere Ressourcen, um dir zu helfen.
Die NV-Versicherungen ist der gerechte Partner an unserer Seite und ist dir und unserer Community verpflichtet.
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Andreas Fröhlich war 9 Jahre bei der Lufthansa Technik AG, ist selbst Privatpilot und passionierter Drohnenflieger. Zusätzlich baut er auch eigene Drohnen und berät mit Luftwerk Unternehmen in dieser Thematik. Im Interview spricht er mit uns über Risiken und wichtige Aspekte, die es beim Drohnenfliegen zu beachten gilt.
Andreas, wie kamst Du zur Fliegerei und warum begeistern Dich gerade die Drohnen so sehr?
Schon als kleiner Junge musste ich immer in den Himmel schauen, wenn ich ein Flugzeug wahrnahm. Die Fliegerei zieht sich wie ein roter Faden in verschiedenen Facetten durch mein Leben. Als Jugendlicher baute ich Segelflugzeuge, später auch mit Elektroantrieb. Nach dem Studium hatte ich dann bei der Lufthansa Technik mit den ganz großen Flugzeugen zu tun u.a. mit VIP Boeing 737 und einem Forschungsairbus A310. Parallel erfüllte ich mir meinen Jugendtraum: Mit einer eigenen Lizenz selbst zu fliegen.
Zu den „Drohnen“ kam ich aus Neugier. Moderne Multirotoren machen den Einstieg sehr leicht, da der Mensch beim Steuern durch leistungsfähige Elektronik und Sensorik stark unterstützt wird. In den letzten Jahren wurden erhebliche Fortschritte in der Akkutechnik und in der Rechenleistung von Chips gemacht – gleichzeitig wurden sie immer günstiger. Diese Innovationen ermöglichten vorher nie dagewesene Konstruktionen. Diese Faszination treibt mich bis heute. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen innovativer Technik und deren praktischer Anwendung.
Wenn wir von „Drohnen“ sprechen, meinen wir damit Trikopter, Quadrokopter, usw. Gibt es nennenswerte Unterschiede zwischen den einzelnen Kopter-Arten?
Es ist schade, dass der Begriff „Drohne“ so umfassend genutzt wird, denn er ist nicht definiert. Heute unterscheiden wir zwischen Flugmodellen mit Hobbyfokus und Unmanned Aerial Vehicles (UAV) mit kommerziellem Fokus.
Tatsächlich gibt es eine enorme Vielfalt – Multirotoren vom experimentellen Monospinner (ein Motor) bis zum manntragenden Volocopter (18 Motoren), Flächenflugzeuge, Hybride und auch ferngesteuerte Ballons. Jedes Design hat seine Stärken und Schwächen. In den Medien herrscht das Bild des Quadcopters mit seinen vier Motoren vor. Dieser ist von der Konstruktion in Relation zu den Baukosten betrachtet am sinnvollsten und im Hobbybereich am meisten verbreitet. Leider ist das Design nicht redundant: fällt ein Motor aus oder bricht ein Propeller geht es nur noch unkontrolliert nach unten. Sicherer sind Multicopter mit sechs oder acht Motoren.
In meinem Fall war es eine potentiell gefährliche Situation: eine Horde Kinder kam plötzlich um die Ecke – angezogen von dem faszinierenden Fluggerät – und sammelte sich direkt neben meinem Landeplatz. Dieser Landeplatz war mit Hütchen und Band abgesteckt/markiert. Meine Drohne war noch in der Luft. Zum Glück hatte sie noch genug Kapazität im Akku um nicht sofort landen zu müssen. Nach einer kurzen netten aber klaren Ansage hielten sie Abstand bis ich gelandet war. Nachdem ich den Akku von der Drohne gezogen hatte, konnte ich dann den Wissensdurst in Ruhe stillen. Vielen ist die Verletzungsgefahr von Propellern nicht bewusst.
Dies kann bei Personenschäden schnell empfindlich teuer werden. Um eine Versicherung kommt man daher in Deutschland nicht umhin. Damit diese im Fall des Falles auch wirkt, müssen die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen eingehalten werden.
Nicht jeder muss eine Erlaubnis beantragen – das hängt von dem Gewicht und Einsatzzweck des Geräts ab. Bei kommerziellem Einsatz (was meist bei Aufnahmen mit Kamera unterstellt wird) ist auf jeden Fall eine Aufstiegserlaubnis der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde nötig. Grundlage dafür ist eine gültige Haftpflichtversicherung. Das gleiche gilt für Flugmodelle >5kg.
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