Drohnenkennzeichnung: Pflicht seit Oktober 2017

Drohnen-Piloten und Luftbild-Fotografen aufgepasst: Ab Oktober 2017 müssen alle Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm gekennzeichnet werden. Das bedeutet, dass Drohnen wie DJI Phantom 4 und Co. mit einer so genannten Drohnen Plakette ausgestattet sein müssen. Wir von den Haftpflicht Helden klären im Detail, worauf sich Drohnen-Piloten einstellen müssen, was bei der Kennzeichnungspflicht zu beachten ist und wo man sich die Drohnen-Plakette am besten besorgt.

Kennzeichnungspflicht für Drohnen ab 250 Gramm Startgewicht

Drohnen und Multikopter werden immer beliebter. Die intelligenten Flugroboter sind derart ausgereift und clever, dass sie selbst von unerfahrenen Piloten innerhalb kürzester Zeit pilotiert werden können. GPS, Flugmodi wie Return To Home oder die hochauflösende Kamera-Ansicht auf dem Smartphone-Bildschirm gehören zum Standard moderner Quadrocopter und Multikopter und sorgen für eine einfache Steuerung für Jung und Alt.

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Doch was viele angehende Piloten nicht wissen: Beim Pilotieren eines Quadrocopters oder eines anderen unbemannten, ferngesteuerten Fluggeräts müssen allerhand gesetzliche Vorgaben beachtet werden. Dazu gehört nicht nur eine Haftpflichtversicherung für Flugmodelle, sondern gemäß der neuen Drohnen-Verordnung aus dem Jahr 2017 unter Umständen auch eine spezielle Kennzeichnung. Die Rede ist von dem umgangssprachlichen Drohnen-Kennzeichen. Diese Kennzeichnung für Drohnen ist immer dann notwendig, wenn das Flugmodell mehr als 250 Gramm wiegt – daher das Abfluggewicht inklusive Akku, Propeller oder Kamera höher als 0,25 Kilogramm ist.

Pflicht: Drohnenkennzeichen ab Oktober 2017

Beim Drohnen-Schild gemäß der neuen Drohnen-Verordnung handelt es sich meist um eine kleine Plakette, die Auskunft über den Inhaber der jeweiligen Drohne geben soll. Im Schadensfall oder bei Verlust soll durch das Kennzeichen der Inhaber der Drohne schnell und unkompliziert ermittelt werden. Die gesetzlichen Vorgaben sehen vor, dass die Plakette feuerfest ausgeführt und sichtbar sowie dauerhaft an der Drohne befestigt sein muss. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass herkömmliche Adressaufkleber nicht verwendet werden können. Zugleich wird die Größe der Plakette durch die baulichen Gegebenheiten des Quadrocopters beeinflusst – eine besonders kleine Plakette kann am Gehäuse, an den Auslegern oder am Landegestell montiert werden. Schlussendlich sollte ein besonders leichtes, widerstandsfähiges und zugleich feuerfestes Material verwendet werden. Drohnen – Plaketten aus Aluminium bieten eine entsprechende Stabilität und sind nicht nur hitze- und feuerbeständig, sondern auch besonders leicht.

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Drohnenplaketten von www.Drohnen.de

Unter shop.drohnen.de Drohnen-Schilder aus Aluminium erhältlich, die einerseits mit einem günstigen Preis und andererseits mit einer sehr hohen Qualität aufwarten. Zugleich entsprechen die Drohnen-Plaketten den gesetzlichen Bestimmungen. Durch eine hochwertige Eloxierung gewährleistet der Hersteller einen langanhaltenden Oberflächenschutz sowie eine hohe Langlebigkeit. Weil Aluminium im Gegensatz zu vielen anderen Metallen magnetisch neutral ist, hat die Plakette keine merkenswerten Auswirkungen auf das Flugverhalten der Drohne. Die kleinste Plakette – die hier erhältliche Nano-Version des Anbieters – bringt gerade einmal ein Gewicht von nur 0,38 Gramm auf die Waage. Somit bleiben Flugzeit oder Flugverhalten ebenfalls unangetastet. Die nur 18,25 x 7,75 Millimeter große Nano-Drohnen- Plakette ist in vier unterschiedlichen Farbvarianten (Schwarz, Rot, Blau und Grün) erhältlich und bietet trotz der geringen Abmessungen ausreichend Platz für bis zu vier (gut leserliche!) Adresszeilen. Somit können Name, Adresse und optional auch Telefonnummer des Inhabers auf der Plakette untergebracht werden. Die Adressdaten auf der Plakette werden mittels Lasergravur verzeichnet. Gemeinsam mit der kratzfesten und besonders harten Eloxalschicht bieten die Drohnen-Kennzeichen daher eine gute Festigkeit sowie Widerstands- und Abriebfestigkeit. Die Kosten für die Nano-Version: 8,49 Euro (inkl. MwSt., exkl. Versand).

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Weiteres zur Drohnen-Verordnung

Abseits von der Pflicht zum Drohnen-Kennzeichen für Flugmodelle mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm beinhaltet die neue Drohnen-Verordnung auch allerhand gesetzliche Vorgaben für den Flug und Einsatz eines Flugmodells. Infos zum Thema Drohnen – Verordnung sowie den gesetzlichen Vorgaben gibt es in aller Fülle auf dem Wissens- und Informationsportal www.Drohnen.de. Beispielsweise gibt es klare Regeln in Bezug auf Maximalflughöhe, Betriebsverbote sowie Einsätze innerhalb von besonders sensiblen Bereichen. Zugleich sieht die neue Drohnen-Verordnung für Drohnen mit einem Abfluggewicht ab zwei Kilogramm einen so genannten Kenntnisnachweis – den umgangssprachlichen Drohnen-Führerschein – vor.