Was ist ein Vermögensschaden?

Als Vermögensschaden bezeichnet man einen Schaden, bei dem durch dein schuldhaftes Verhalten einem Dritten ein finanzieller Schaden entsteht.

Beispiel
Aufgrund fehlerhafter Einschätzung des Marktpotenzials durch einen Berater wird die Produktion eines Betriebs unnötig ausgeweitet. Dem Kunden entsteht dadurch ein finanzieller Schaden durch die Fehlinvestitionen (= Vermögensschaden). Die zu hohe Einschätzung des Personalbedarfs durch den Berater führt zu zusätzlichen Lohnkosten seitens seines Auftraggebers. Diese Kosten stellen einen reinen Vermögensschaden dar.

Definition in den Bedingungen des Berufshaftpflichtschutzes von helden.de
„Vermögensschäden sind Schäden, die weder Personenschäden (Tötung, Verletzung des Körpers oder Schädigung der Gesundheit von Menschen) noch Sachschäden (Beschädigung, Verderben, Vernichtung oder Abhandenkommen von Sachen, insbesondere von Geld und geldwerten Zeichen) sind noch sich aus solchen Schäden herleiten. Schäden infolge des Verlusts, der Veränderung oder der Blockade elektronischer Daten, ebenso wie Schäden, die durch sich selbst reproduzierende schadhafte Codes (z. B. Viren, Würmer, Trojaner) verursacht werden, werden als Vermögensschäden angesehen.“