Was muss ich vor der Geburt meines Kindes beachten?

Was muss ich vor der Geburt meines Kindes beachten?

16.05.2210 Min.

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, beginnt für die werdenden Eltern eine sehr aufregende Zeit voller Veränderungen – besonders während der Schwangerschaft und im ersten Jahr mit Baby. Der Geburtstermin rückt schnell näher und es gibt viel zu erledigen, ehe dein Kind auf die Welt kommt. Deswegen solltest du früh genug wissen, was es zu tun und zu beachten gibt.

Ein wesentlicher Aspekt sind die Schutzmaßnahmen, die die Eltern ergreifen sollten, um das Baby in den unterschiedlichsten Situation bestmöglich zu schützen. Das reicht von der Gesundheitsvorsorge während der Schwangerschaft über ein kindersicheres Zuhause bis hin zum Versicherungsschutz.

Gesundheitsvorsorge für Mutter und Kind

Der positive Schwangerschaftstest bestätigt es: du und dein*e Partner*in erwartet ein Baby! Im Bauch der werdenden Mama wächst ein kleines Wunder heran. Dieses gilt es so gut wie möglich zu versorgen und zu schützen, damit das Kind gesund heranwachsen kann. Dafür ist eine umfassende Gesundheitsvorsorge für Mutter und Kind sehr wichtig.

Gesunde Lebensweise

Damit sich dein Kind während der Schwangerschaft richtig entwickeln kann, braucht es eine gute Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und Fett ist daher das A und O.
Es gibt allerdings einige Lebensmittel, die tabu sind, weil sie sich negativ auf Mutter und Kind auswirken können:

  • rohes Fleisch und rohe Wurstwaren
  • roher oder geräucherter Fisch
  • Produkte aus Rohmilch (z. B. Weichkäse und geriebener Käse)
  • Speisen, die rohe Eier enthalten (z. B. Tiramisu, Softeis oder Mayonnaise)
  • Alkohol – als Getränk und enthalten in Eis, Pralinen und Torten

Außerdem sollten Schwangere möglichst nur geringe Mengen an Kaffee und Honig konsumieren.

Vorsorgeuntersuchungen

Während der gesamten Schwangerschaft werden regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei dem*der Frauenarzt*-ärztin durchgeführt, die die werdende Mama unbedingt wahrnehmen sollte. Bei diesen Untersuchungen wird vor allem kontrolliert, ob mit Mutter und Kind alles in Ordnung ist und ob sich das Baby normal entwickelt. Sie erfolgen bis zur 32. Schwangerschaftswoche im Abstand von vier Wochen, danach im Abstand von zwei Wochen.

Auch nach der Geburt erfolgt eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, die sogenannten U-Untersuchungen. Sie dienen dazu, die Entwicklung des Kindes weiter zu beobachten beziehungsweise um Fehlentwicklungen oder Krankheiten frühestmöglich festzustellen und zu behandeln. Im ersten Lebensjahr sind für ein Baby sechs Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis U6) vorgesehen, die jeweils in bestimmten Zeiträumen vorgenommen werden sollten. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse. Die erste Untersuchung (U1) findet direkt nach der Geburt statt, um den Gesundheitszustand des Neugeborenen zu erfassen.

Impfungen

Neben den Vorsorgeuntersuchungen ist ein guter Impfschutz wichtig, wenn es um die Gesundheit deines Kindes geht. Die ersten Grundimmunisierungen stehen bereits mit sechs Wochen an. Wann welche Impfung erfolgen sollte, erfährst du in der nachstehenden Infografik.

Das Haus kindersicher machen

In ihren ersten Monaten sind Babys hauptsächlich mit Essen und Schlafen beschäftigt. Doch vor allem im ersten Lebensjahr wachsen sie sehr schnell und machen große Entwicklungssprünge.
Etwa mit sieben Monaten sind die Motorik und Muskulatur deines Babys so weit entwickelt, dass es erste Krabbelversuche unternimmt. Es bewegt sich immer eigenständiger und mit etwa zehn Monaten beginnt es, sich überall in den Stand hochzuziehen. Außerdem sind Babys mit jedem Lebensmonat stärker an ihrer Umgebung interessiert. Alles um sie herum wird intensiv mit den Händen und dem Mund untersucht.

Das heißt für dich: Einen Moment der Unachtsamkeit und dein Baby ist auf Erkundungstour durch euer Zuhause. Diese Ausflüge können für dein Kleines aber gefährlich werden. Um das zu verhindern, solltest du früh genug anfangen, die Räumlichkeiten kindersicher zu machen.
Folgende Bereiche solltest du absichern, damit sich dein Kind nicht verletzen kann, wobei die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

Stromquellen

Ein Stromschlag kann selbst für erwachsene Menschen lebensgefährlich sein. Umso wichtiger ist es sicherzustellen, dass dein Nachwuchs nicht unbemerkt an Stromquellen herankommt. Vor allem Steckdosen und Kabel befinden sich häufig in der Reichweite von krabbelnden Babys und sollten daher unbedingt kindersicher gemacht werden.

Ein spezieller Einsatz sorgt dafür, dass die kleinen Finger nicht in die Steckdose gelangen können. Steckdosenleisten sollten eine integrierte Kindersicherung haben. Lass außerdem keine Kabel offen herumliegen oder herunterhängen, sondern nutze Kabelkanäle oder Kabelclips. Denn auch Kabel wecken die Neugier der Kleinsten. Knabbern sie daran, können sie sich ebenfalls einen Stromschlag zuziehen.

Scharfe Kanten

Spitze Ecken und scharfe Kanten an Tischen, Schränken und Regalen können üble Verletzungen verursachen, wenn dein Baby daran stößt. Bringe daher an den Stellen, an denen es möglich ist, spezielle Kunststoffkappen an. Sie runden die Kanten ab und verringern das Verletzungsrisiko.

Schubladen und Schranktüren

Kleine Kinder haben großen Spaß daran, alle für sie erreichbaren Schubladen und Schranktüren zu öffnen und sie auszuräumen. Darin befinden sich allerdings viele Dinge, die für sie gefährlich werden können – etwa, weil sie zerbrechlich sind oder weil es sich um giftige Substanzen handelt.
Spezielle Riegel als Schließmechanismen sind besonders praktisch bei Schränken, die ansonsten nicht abschließbar sind. Sie sind für Erwachsene leicht zu bedienen, verhindern aber, dass Schranktüren und Schubladen von Kinderhänden weiter als einen Spalt breit geöffnet werden können.

Reinigungsmittel und Medikamente

Räume deine Medikamente, Reinigungsmittel und andere Chemikalien in höhere Regalfächer oder in abschließbare beziehungsweise kindersichere Schränke. Die oft bunten Substanzen sind für Kleinkinder reizvoll, aber häufig hochgiftig, und sollten daher nicht in Kinderhände gelangen.

Spitze und wackelige Gegenstände

Achte darauf, keine spitzen und scharfen Gegenstände wie Messer, Scheren oder Werkzeug herumliegen zu lassen.
Einrichtungsgegenstände wie Stehleuchten, Regenschirmhalter und Pflanzenständer sollten standfest genug sein, damit sie nicht umkippen, wenn sich dein Kind daran hochzieht. Sortiere instabile Gegenstände aus, solange dein Nachwuchs noch klein ist, und befestige wackelige Möbelstücke sicherheitshalber an der Wand.

Treppen

Spätestens, wenn dein Kind zu krabbeln anfängt, solltest du an den Treppenenden kindersichere Gitter anbringen. Für Kleinkinder sind Treppenstufen eine tolle Klettermöglichkeit. Fallen sie aber beim Herauf- oder Herunterkrabbeln, können sie sich schwer verletzen.

Türklinken

Kommt dein Kind irgendwann auch schon an die Türklinken heran, besteht die Gefahr, dass es unbemerkt den Raum oder sogar das Haus verlässt. Montiere die Türklinken daher so, dass sie senkrecht stehen und damit für dein Kind noch etwas länger außer Reichweite sind.

Schutz für die ganze Familie

Abgesehen von den sichtbaren Vorkehrungen für deinen Nachwuchs gibt es auch Schutzmaßnahmen, die nicht direkt sichtbar sind. Gemeint ist ein guter Versicherungsschutz, der dir und deine Familie im Notfall finanziell unter die Arme greift.
Aus diesem Grund solltest du generell die für dich relevanten Versicherungen abschließen. Wenn Nachwuchs unterwegs ist, ist es zudem sinnvoll, deine bestehenden Versicherungen an die neue Lebenssituation anzupassen. So ist auch das neue Familienmitglied mit einem guten Versicherungsschutz ausgestattet.

Die Krankenversicherung

Jeder Mensch in Deutschland muss krankenversichert sein, und zwar von Anfang an. Sind du und dein*e Partner*in beide in einer gesetzlichen Krankenkasse, ist das Baby über die sogenannte Familienversicherung kostenfrei mitversichert.

Unter bestimmten Umständen ist das aber nicht möglich. Etwa dann, wenn dein*e Partner*in nicht gesetzlich versichert ist. In dem Fall braucht dein Neugeborenes eine eigene Krankenversicherung. Entweder eine freiwillige gesetzliche oder eine private Krankenversicherung. Das Baby kann innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt bei der jeweiligen Versicherung angemeldet werden.

Es lohnt sich für Eltern immer, die Vergünstigungen und Leistungen für Kinder und Familien der eigenen Kasse mit anderen Tarifen zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln. Allerdings ist es ratsam, sich darüber bereits während der Schwangerschaft Gedanken zu machen und nicht erst, wenn das Baby da ist.

Das hat zwei Gründe: Zum einen die Kündigungsfrist. Zum anderen muss der Elternteil, dessen Versicherung das Kind mit aufnehmen soll, mindestens seit drei Monaten dort versichert sein.

Die Familienhaftpflichtversicherung (H3)
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die private Haftpflichtversicherung. Die solltest du auf „Familie mit Kind“ umstellen, damit deine Liebsten genauso gut versichert sind wie du. Mit unserem Premium Familien Haftpflichtschutz ist deine Familie auf der sicheren Seite: Für nur 72 Euro im Jahr sind bei uns dein*e Ehe- oder Lebenspartner*in und deine Kinder sowie weitere Familienmitglieder in häuslicher Gemeinschaft mitversichert.
Somit profitiert dein Nachwuchs von Anfang an von einem umfassenden Schutz. Volljährige Kinder sind bis zum Abschluss ihrer Erstausbildung im Familienhaftpflichtschutz mit drin.
Zu unserem breit aufgestellten Leistungspaket gehören unter anderem

  • Kinderfahrzeuge mit und ohne Motor,
  • Fahrräder,
  • die Beschädigung, Vernichtung und der Verlust geliehener Sachen sowie
  • Deliktunfähigkeit, etwa für Kinder unter 7 Jahren.

Unabhängig davon, ob dir, deinem*r Partner*in, deinem Kind oder einer anderen mitversicherten Person ein Missgeschick passiert – mit helden.de seid ihr gegen die unterschiedlichsten Schäden abgesichert. Von beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten über Wohnen, Reisen und Fahrzeuge bis hin zu Freizeitaktivitäten und Tieren sind wir im Ernstfall für dich und deine Liebsten da. Ob nun euer eigenes Hab und Gut zu Schaden gekommen ist oder Dinge, die ihr euch von Dritten geliehen oder gemietet habt.

Unser Blogbeitrag über Kinder in der Familienhaftpflicht erklärt dir nochmals im Detail, unter welchen Bedingungen deine minderjährigen und erwachsenen Kinder in unserem Familien Haftpflichtschutz mitversichert sind.

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