Die gelbe Schleife: Mehr Abstand bitte!

Die gelbe Schleife an der Leine oder am Halsband. Schon mal gesehen?

Hunde sind extrem kontaktfreudige und soziale Wesen. Aber es gibt Situationen, in denen auch mal ein sehr geselliger Hund ein bisschen Ruhe braucht. Zum Beispiel wenn er krank ist oder noch sehr unsicher an der Leine läuft. Dafür gibt es eine sehr simple Lösung. Die gelbe Schleife an der Leine oder am Halsband.

Was ist die gelbe Schleife?

Die Idee der gelben Schleife ist es, andere Hundebesitzer darauf aufmerksam zu machen, dass der Hund gerade keinen anderen Hunde oder aber auch Menschenkontakt haben möchte. Die Idee stammt aus Schweden und heißt dort “Gulahund” (zu Deutsch: Gelber Hund).

Wann kann ich die gelbe Schleife benutzen?

Die Hintergrund ist simpel: Manche Hunde fühlen sich an der Leine nicht sicher und sind daher ängstlich oder aufbrausend gegenüber anderen Hunden. Manche sind noch sehr unerfahren und müssen erst lernen, an der Leine sicher zu laufen. Die gelbe Schleife soll helfen, Hunden und deren Besitzern die Möglichkeit zu geben, in Ruhe ausweichen zu können. Es bedarf dann keiner langen Erklärung mehr, warum man keinen Kontakt beim Gassi gehen möchte. Auch bei ansteckenden Krankheiten ist dies Gold wert, da sich Hunde meist zur Begrüßung an den Genitalien beschnüffeln. Dort kann sich beispielsweise ein Virus extrem schnell übertragen. Und auch bei läufigen Hündinnen streiten sich gerne mal zwei Rüden um die Herzensdame. Das ist Stress für alle Beteiligten, den man so ganz leicht umgehen kann.

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Derzeit ist die gelbe Schleife in Deutschland noch nicht so weit verbreitet. Oftmals denken andere Hundebesitzer es sei ein Accessoire. Erzählt anderen Hundeliebhabern von der gelben Schleife, teilt diesen Beitrag, damit noch mehr Menschen davon erfahren!